Herzlich Willkommen

Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten einen Einblick in die Möglichkeiten unserer Praxis geben und dabei Informationen und Hilfestellungen in Vorbereitung auf Ihren Praxisbesuch anbieten.

Unser breites Leistungsangebot umfasst die ambulante Gastroenterologie, Hepatologie und Proktologie. Das bedeutet, wir behandeln Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, des Enddarmes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse und damit zusammenhängenden Verdauungsstörungen.

Dabei setzen wir moderne, wenig belastende Untersuchungsverfahren ein, die sehr gute Untersuchungsergebnisse gewährleisten.

Darmkrebs

Der Arzt ist zufrieden, wenn der Patient gar nicht erst erkrankt!

12.08.2019

"Allzu oft muss man als Ärztin oder Arzt damit klar kommen, dass chronische oder bösartige Krankheiten nicht geheilt werden können", sagt Dr. Dagmar Mainz vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng). "Häufig kann man dann nur versuchen, Leiden zu lindern und Lebenszeit zu verlängern, was nicht immer gelingt. Aber mit der Vorsorge-Darmspiegelung können wir erreichen, dass eine Krankheit gar nicht erst entsteht, wir verhindern Darmkrebs! Eine schönere Aufgabe kann es gar nicht geben!"

Seit weit mehr als zehn Jahren bieten die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte im Rahmen des gesetzlichen Screening-Programms Darmspiegelungen zur Früherkennung von Darmkrebs an. Jährlich führen sie rund 500.000 Untersuchungen durch, entdecken und entfernen die Vorstufen für das Kolorektale Karzinom. Und das mit Erfolg, wie die Zahlen belegen: Die Vorsorge-Darmspiegelung hat in den ersten zehn Jahren des Screening-Programms rund 180.000 Darmkrebsfälle verhindert. Wenn im Rahmen der Untersuchung Darmkrebs entdeckt wird, liegt die relative 5-Jahres-Überlebensrate aller Stadien nach Angaben des Robert Koch-Instituts für Männer und Frauen zusammen bei 62 Prozent.

"Wir könnten noch mehr erreichen, wenn die Teilnahmeraten für die Vorsorge-Darmspiegelung höher wären", erklärt die Magen-Darm-Ärztin. "Derzeit nutzen nur etwa 20 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer das Angebot. Deshalb arbeiten wir daran, Frauen ab 55 und Männer ab 50 zu motivieren, zur Darmspiegelung zu gehen."

Hohe Erwartungen gehen in dieser Hinsicht vom Einladungsverfahren aus, das nach langer Vorlaufphase endlich umgesetzt wird. Der Berufsverband engagiert sich aber auch darüber hinaus und verfolgt dabei aktuell vor allem zwei Strategien. Zum einen wird versucht, die Aufklärung in den Hausarztpraxen zu unterstützen. Dafür ist in Zusammenarbeit mit Verband medizinischer Fachberufe (vmf) ein Fortbildungsmodul entwickelt worden, dass Praxispersonal darauf vorbereitet, Patienten qualifiziert zu informieren.

Zum anderen werden Initiativen entwickelt, um Risikogruppen in den Blick zu nehmen. "Die Vorsorge ist ganz besonders den Menschen ans Herz zu legen, bei denen in der engen Verwandtschaft bereits Darmkrebsfälle aufgetreten sind", erklärt Dr. Mainz. "Jeder hat es selbst in der Hand, sich vor Darmkrebs zu schützen. Wir können nur an alle appellieren: Nutzen Sie Ihre Chance!"

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