Herzlich Willkommen

Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten einen Einblick in die Möglichkeiten unserer Praxis geben und dabei Informationen und Hilfestellungen in Vorbereitung auf Ihren Praxisbesuch anbieten.

Unser breites Leistungsangebot umfasst die ambulante Gastroenterologie, Hepatologie und Proktologie. Das bedeutet, wir behandeln Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, des Enddarmes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse und damit zusammenhängenden Verdauungsstörungen.

Dabei setzen wir moderne, wenig belastende Untersuchungsverfahren ein, die sehr gute Untersuchungsergebnisse gewährleisten.

Forschung für den Patienten

Niedergelassene Magen-Darm-Ärzte dokumentieren Versorgungslage

22.10.2018

Viele Krankheiten des Verdauungssystems haben einen schleichenden, chronischen Verlauf, der zu lebensbedrohlichen Funktionsstörungen wichtiger Organe führen kann. Prävention und Früherkennung kommt in diesem Zusammenhang eine ebenso große Bedeutung zu wie der rechtzeitigen und konsequenten Umsetzung der oft anspruchsvollen Therapien. Dabei ist es unerlässlich, in den Praxen der niedergelassenen Ärzte Therapieverläufe zu dokumentieren und aus den gewonnenen Daten Erkenntnisse für die Optimierung und Weiterentwicklung von medizinischen Maßnahmen zu gewinnen.

Ein Beispiel ist die Therapie der Primär biliären Cholangitis (PBC), einer chronischen Entzündung der kleinen Gallenwege in der Leber. Die in der Regel Frauen betreffende Erkrankung ist zwar selten, aber nicht heilbar. Im Endstadium führt sie zu Leberversagen. Es gibt eine medikamentöse Standardtherapie, die den Krankheitsverlauf verzögern und in seinen Folgen abschwächen kann. Darüber hinaus gibt es medikamentöse Alternativen, wenn die Standardtherapie nicht greift. Verlässliche Daten zum langfristigen Behandlungserfolg und zur Prognose des Krankheitsverlaufs bei Patienten in Deutschland sind allerdings kaum zu finden.

Dr. Dietrich Hüppe, Leberexperte vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, hat deshalb Daten von mehr als 200 Patienten einer Herner Schwerpunktpraxis aus den letzten 25 Jahren erhoben und ausgewertet. Das wichtigste Ergebnis so Hüppe: "Die Prognose der Erkrankung ist günstig. Nur 0.3 Prozent der Erkrankten entwickeln pro Jahr unter Standardtherapie eine Leberzirrhose." Er konnte darüber hinaus dokumentieren, welche Kriterien trotz Standardtherapie auf eine ungünstige Prognose hinweisen. Mit diesem Wissen können Ärzte besser entscheiden, wann eine zusätzliche Behandlung mit anderen Medikamenten erforderlich ist.

"Als Berufsverband sehen wir eine wichtige Aufgabe darin, die Versorgungsforschung im ambulanten Bereich zu unterstützen, zu organisieren und zu koordinieren", sagte Verbandssprecherin Dr. Dagmar Mainz. "Die Vielzahl der Forschungsergebnisse von niedergelassenen Kollegen, die auch auf internationalen Kongressen Beachtung finden, zeigt, dass wir in Deutschland auf einem guten Weg sind.

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